Baumpathologisches Büro Dr. S. D. Ferner


Die kompetente Adresse im Fachbereich Baumpflege, Baumgutachten, Gehölzwertermittlung und Gehölzkrankheiten aus Freiburg.


   sinnvolle beschriftung
Diplom-, Master- oder Bachelor Studenten der Fachrichtung Forst- und Umweltwissenschaften gesucht

 

 

Aktuelles

2011 Workshop: Interpretation von Schall- und elektrischen Widerstandstomogrammen unter holzbiologischen und mykologischen Aspekten
                                                                                                                                        Vom  26.01. bis 27.01.11 fand der erste Tomographie-Workshop in Clermont Ferrand statt. Die aus ganz Frankreich angereisten Baumexperten erfuhren in zwei intensiven Tagen nicht nur grundlegende, sondern auch weiterführende und hilfreiche Informationen  zur Interpretation von Schall- u. elektr. Widerstandstomogrammen. Praktische Übungen, Tipps und Tricks bei der Applikation und der Datenprüfung rundeten das zuvor gehörte und erarbeitete Fachwissen ab. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse wurden hierbei ebenso vermittelt wie altbekanntes zu CODIT und Fäuledynamik.

 

2010 Baumbruch
Am 23.08.10 fiel die Anne Frank Kastanie leider um. Obwohl allen beteiligten das Ausmaß der Holzfäule, die Fäuledynamik und somit das Risiko bewusst waren, wurde ab 2007 mit großen Anstrengungen versucht, den bereits zur Fällung freigegebenen Baum zu erhalten. Es bildete sich im Laufe der Zeit ein internationales Gremium aus Fachleuten und Sponsoren um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die von einem Ingenieurbüro eigens berechnete und angefertigte Konstruktion konnte den Baumfall jedoch leider nicht verhindern. Die dreibeinige Konstruktion selber erfuhr dabei keinen Schaden. Auch die 18m tief reichende Erdanker blieben intakt. Offensichtlich waren es die augenscheinlich unterdimensionierten Schweißnähte im Verbindungsbereich von Erdanker zu Stützkonstruktion, die der Belastung nicht standhalten konnten. Diese Annahme wird aber zur Zeit noch untersucht. Dennoch war der Aufwand nicht umsonst: Durch die Wogen, die durch den Streit um den Baum aufgeworfen wurden, rückten das Andenken an Anne Frank und das Erinnern an die schrecklichen Verbrechen erneut in den internationalen Fokus.

2010 Expertengremium
Am 18.05.10 findet in Amsterdam die Frühjahrsinspektion der Anne Frank Kastanie statt. Die Stiftung (support-annefranktree) hat ein internationales Expertenteam gebeten bei der Untersuchung teil zu nehmen. Das Baumpathologische Büro ist eingeladen baum- und pilzbiologische Aspekte in diesem speziellen Fall zu beleuchten und bei der Interpretation der gewonnenen Daten unterstützend mit zu wirken.

2010 Workshop: Interpretation gängiger Baumdiagnoseverfahren unter             baumbiologischen Aspekten
Vom 26.-29.04.10 wird das Baumpathologische Büro & O.B.T.A. de Linde eintägige, praxisnahe Seminare für Baumsachverständige in England durchführen. Neben biologischen Grundlagen zu heimischen Baumarten, der Vertiefung der Kenntnisse über die Mechanismen der Holzzersetzung bzw. Pathogenese im Speziellen, werden gängige Diagnoseverfahren das Gerüst des Workshops darstellen. Den Teilnehmern werden durch Feldversuche am Objekt Möglichkeiten und Grenzen der Technik (Schalltomographie, elektr. Widerstandstomographie, Zugversuch, Baum-Schwingungs-Analyse, Bohrwiderstandsmessung) aufgezeigt, und wie sie diese ermittelten Daten unter Berücksichtigung der Pilz-Wirt-Kombination zu interpretieren bzw. zu bewerten haben.  Seminare.

2009 Seminar: Makroskopisches & mikroskopisches Arbeiten
Vom 27.-28.10.09 bietet das Baumpathologische Büro eintägige Seminare zur praxisnahen Identifikation von Phytopathogenen an. Hierbei erlernen die Teilnehmer nicht nur Techniken und Tricks zur raschen aber exakten Bestimmung von Holz zersetzenden Pilzen (von der Juvenil- bis zur Zerfallsphase), sondern erhalten auch wichtige Hinweise zur Identifikation von Gefäß- und Mikropilzen.  Seminare.

2009 Abschlussarbeiten
In Kooperation mit er Professur für Forstbotanik biete ich diverse wissenschaftliche Themen, für Abschlussarbeiten (Forstwissenschaft und/oder Biologie) an. Diplomarbeiten

2009 Workshop Bodenradar (Deutschland)
Für Herbst 2009 ist nun auch einen Workshop zur Lokalisation von Wurzeln mittels Bodenradar in Deutschland geplant. (Seminare).

2008 Workshop Bodenradar (Frankreich)
Das Baumpathologische Büro führt vom 20. bis 21.11.08 einen Workshop in Strassburg durch: Lokalisation von Wurzeln mittels Bodenradar. Unter anderem soll hierbei erörtert werden, welche Möglichkeiten und Grenzen in dieser Technik zur Zeit bestehen (Seminare).

2008 Gartenmesse
Vom 03. bis 05.10.08 bin ich Aussteller bei der diesjährigen Bogart Ausstellung im Schloss Bollschweil (Baden). Neben der klassischen Beratung rund um die Gehölze, präsentiert das Baumpathologische Büro auch den neuesten Stand der Technik bezüglich der Baumdiagnose. Ich würde mich freuen Sie auf der Ausstellung begrüßen zu dürfen.

2008 Wissenschaftlicher Beitrag
Ich freue mich mitteilen zu dürfen, dass die von Dipl. Forstwirt R. Rabe und mir betreute Diplomarbeit von Frau Heussen erfolgreich an der Professur für Forstbotanik (Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften, Uni Freiburg) abgeschlossen wurde. Der Titel der sehr gelungenen Arbeit lautet: "Nachweis verschiedener Holzzersetzungsarten und deren Ausbreitung mittels Bohrwiderstandsmessung und elektrischer Widerstandstomographie".

2008 Referententätigkeit England
Vom 15.07.08 bis 17.07.08 referiere ich bei der diesjährigen "Masterclass" in Bath (GB). Schwerpunkte werden die Interpretation von Schalltomogrammen und der Aufbau des IBST bilden.

2008 Referententätigkeit "Picus Tag"
Am 29.05 und 30.05.08 referiere ich beim diesjährigen "Picus Tag" in Rostock. Neben der Thematik der Schalltomographie werden evtl. auch Erfahrungen bezüglich der elektrischen Widerstandstomographie erörtert.

2008 Referententätigkeit IBST
Als Co-Initiator und Gründungsmitglied des International Board of Sonic Tomography, werde ich am 26.03.08 beim First Symposium of the IBST über das Thema: "Interpretation of tomograms (PST) under mycological and wood biological aspects" referieren.

2008 Anne Frank Baum
Anfang des Jahres 2008 wurde ich offiziell damit beauftragt den kausalen Fäuleerreger des Anne Frank Baumes zu identifizieren. Obwohl die mikroskopischen und molekularbiologischen Ergebnisse einen Befall des Anne Frank Baumes durch Ganoderma lipsiense und G. adspersum ergaben, konnte die Kastnie durch fachgerechte Maßnahmen vor der Fällung gerettet werden. Leider gab es bezüglich der Identifikation des (der) kausalen Fäuleerreger selbst unter international anerkannten Fachleuten Differenzen.  Der Anne Frank Baum konnte jedoch gerettet werden. Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle Herrn F. Giliessen und des internationalen Informationsaustausches durch das IBST.

2008 Umwelttag städtisches Forstamt Freiburg
Am 25.04.08 werde ich beim Umwelttag des städtischen Forstamt Freiburg als Betreuer tätig sein.

2008 Gründung des IBST
Das "International Board of Sonic Tomography" ist als Ansprechpartner für alle Anwender von schalltomographischen Messsystemen gedacht. Der Grundgedanke des IBST ist es, weltweit Anwendungs- und Interpretationshilfen zu geben. Ebenso ist geplant über neueste Forschungsarbeiten bzw. -ergebnisse, Rechtsprechungen und über andere interessante Themen rund um die Schalltomographie zu informieren. In einem geschlossenen Mitgliederbereich können "user" Ihre Messergebnisse unter wissenschaftlicher Betreuung diskutieren. Näheres hierzu im Laufe des Jahres.

2007 Abschlussarbeiten
Für die Bearbeitung diverser wissenschaftlicher Themen, werden Forststudenten gesucht. Diplomarbeiten

2006 Geschäftsübernahme
Es freut mich sehr Ihnen mitteilen zu dürfen, dass ich nach jahrelanger Betreuung des Institut für angewandte Baumpathologie GmbH & Co KG nun die Geschäfte komplett übernommen habe. Dies bedeutet für Sie, dass sich lediglich der Name, nicht jedoch die Leistungen oder Ansprechpartner geändert haben.
Aus diesem Grund möchte ich allen "alten" und neuen Geschäftskunden für einen gewissen Zeitraum Sonderkonditionen auf alle Dienstleistungen anbieten. Zögern Sie nicht mich diesbezüglich persönlich anzusprechen.

Kontakt

Forschungsprojekte
Die Untersuchungen zum vorbeugenden und therapeutischen Einsatz von Antagonisten als Biologische Kontrolle von holzzersetzenden Pilzen sind abgeschlossen. Gerne Informiere ich Sie über die sehr interessanten Ergebnisse. Einen kurzen Eindruck über den Hintergrund der Studien bekommen Sie unter folgendem Link: Trichoderma

Trichoderma spp.
 

Vor dem Hintergrund massiver Rindenschäden an verschiedenen Baumarten in einem 1992 eingerichteten Regenrückhaltebecken bei Freiburg i. Br. bonitierte Herr FERNER in seiner Doktorarbeit die Rolle von Armillaria spp. bei der Schadentwicklung.
Basierend auf den Ergebnissen vieler Studien über die Pathogenität von Armillaria spp. wurde in weiterführenden Untersuchungen der Einfluss von Überflutungen als prädispositionierender Faktor betrachtet. In verschiedenen Versuchsansätzen wurden neben den beiden parasitären Arten Armillaria mellea und A. ostoyae, auch die weniger aggressiven Arten A. gallica, A. borealis und A. cepistipes untersucht.
In Laborversuchen konnte der stimulierende Einfluss von Ethanol auf das Wachstum der fünf beringten Armillaria – Arten Europas erwiesen werden. Histologische Studien über die Holzzersetzungsmuster der fünf Arten unter kontrollierten Bedingungen ergaben deutliche Unterschiede innerhalb der Gattung.
Die Änderung des Auftretens von Armillaria spp. in Abhängigkeit von zwei künstlich regulierten Flutungen des Regenrückhaltebeckens wurde mittels Fruchtkörperkartierungen dokumentiert. In der Hauptstudie wurden flutungstolerante Stieleichen (Quercus robur) und flutungssensitive Buchen (Fagus sylvatica) mit A. mellea bzw. A. gallica inokuliert und mit unterschiedlichen Flutungsperioden konfrontiert.
Mittels makroskopischer und lichtmikroskopischer Analysen konnten dann die unterschiedlichen Effekte der Flutungen bzw. der Inokula bonitiert werden. Mittels schalltomographischer Studien an ausgewählten Bäumen im Regenrückhaltebecken konnte ermittelt werden, das solche Rindennekrosen keine geeigneten Eintrittspforten für Armillaria spp. darstellen.